Diese Frage bekommen wir immer wieder gestellt. Unsere Antwort darauf ist nicht schwarz-weiß.
Wir versuchen grundsätzlich, möglichst viele Nährstoffe über echte Lebensmittel aufzunehmen. Gleichzeitig haben wir die Erfahrung gemacht, dass es heute Situationen gibt, in denen eine gezielte Ergänzung sinnvoll sein kann.
Nahrungsergänzungsmittel: Früher kaum ein Thema
Wenn man ein paar Jahrzehnte zurückblickt, waren Nahrungsergänzungsmittel für viele Menschen kein großes Thema.
Unsere Großeltern haben sich schlicht anders ernährt. Es wurde häufiger selbst gekocht, viele Lebensmittel waren weniger stark verarbeitet und auch das Nährstoffprofil der Böden war vielerorts noch ein anderes.
Ein klassisches Beispiel ist der Lebertran, den viele Kinder früher bekommen haben. Auch wenn er geschmacklich nicht besonders beliebt war, hatte er einen Hintergrund: Er lieferte wichtige Fettsäuren sowie Vitamin A und Vitamin D.
Heute ist vieles davon aus unserem Alltag verschwunden.
Warum wir das Thema heute differenzierter sehen
Unsere Grundhaltung ist eigentlich einfach:
Ernährung sollte immer die Basis sein.
Frische Lebensmittel, ausreichend Eiweiß, gesunde Fette, Ballaststoffe und möglichst wenig stark verarbeitete Produkte bilden für uns das Fundament einer gesunden Ernährung.
Gleichzeitig beobachten wir, dass viele Menschen heute unter Bedingungen leben, die den Nährstoffbedarf verändern können.
Dazu gehören zum Beispiel:
- chronischer Stress
- ein hektischer Alltag
- wenig Zeit zum Kochen
- stark verarbeitete Lebensmittel
- bestimmte Erkrankungen
In solchen Situationen kann es sinnvoll sein, bestimmte Nährstoffe gezielt zu ergänzen.
Meine persönliche Erfahrung mit Hashimoto
Für mich persönlich spielt dabei auch meine Autoimmunerkrankung eine Rolle.
Ich habe Hashimoto und habe im Laufe der Jahre die Erfahrung gemacht, dass mein Körper oft sensibler reagiert und bestimmte Nährstoffe offenbar stärker benötigt.
Autoimmunerkrankungen gehen häufig mit entzündlichen Prozessen im Körper einher. Gleichzeitig wird in der Literatur immer wieder diskutiert, dass entzündliche Prozesse im Darm die Aufnahme bestimmter Nährstoffe beeinflussen können.
Mein persönlicher Eindruck ist deshalb:
Ich komme mit einer normalen Ernährung allein oft nicht ganz auf das Niveau, das mein Körper braucht.
Deshalb ergänze ich gezielt einige Nährstoffe.
Welche Supplements wir selbst verwenden
Dabei geht es uns nicht darum, möglichst viele Präparate einzunehmen. Viel wichtiger ist für uns eine bewusste Auswahl.
Zu den Nährstoffen, die wir im Alltag ergänzen, gehören unter anderem:
- Omega-3-Fettsäuren, um ein ausgewogenes Fettsäureverhältnis zu unterstützen
- Magnesium, das ich persönlich regelmäßig verwende
- Vitamin D3 in Kombination mit K2 und A, das wir für verschiedene Stoffwechselprozesse wichtig finden
- Eiweiß bzw. Aminosäuren, wenn der Bedarf über die Ernährung allein schwer zu decken ist
Gerade beim Thema Eiweiß merke ich persönlich oft, dass mein Körper danach verlangt. Gleichzeitig kann und möchte ich nicht unbegrenzt Fleisch essen.
Deshalb verwende ich gelegentlich ein pflanzliches Proteinpulver auf Basis von Erbse und Reis, um den Bedarf zu ergänzen.
Transparenz: Produkte, die wir selbst nutzen
In unseren Lives erwähnen wir auch immer wieder Produkte, die wir selbst seit Jahren verwenden.
Dazu gehören beispielsweise Produkte der TISSO Naturprodukte GmbH, etwa:
- das Pro Omega-3 Öl
- ein pflanzliches Aminosäuren- bzw. Proteinprodukt PRO AMINO Spezial
- verschiedene Mikronährstoffpräparate
Wenn wir solche Produkte verlinken, geschieht das transparent über Affiliate-Links. Das bedeutet: Wenn jemand über unseren Link bestellt, erhalten wir eine kleine Provision.
Für dich als Käufer ändert sich am Preis nichts.
Uns ist dabei wichtig:
Wir empfehlen nur Produkte, die wir selbst seit längerer Zeit verwenden und hinter deren Qualität wir stehen.
Nährstoffgehalte in Lebensmitteln – ein oft diskutiertes Thema
Ein weiterer Punkt, der häufig diskutiert wird, sind Veränderungen in den Nährstoffgehalten von Lebensmitteln.
Es gibt Untersuchungen, die zeigen, dass sich der Gehalt bestimmter Mineralstoffe und Vitamine in Obst und Gemüse über Jahrzehnte hinweg verändert hat.
Als mögliche Ursachen werden unter anderem genannt:
- intensiv genutzte Böden
- Züchtung auf Ertrag statt Nährstoffdichte
- längere Transportwege und Lagerzeiten
Das bedeutet natürlich nicht, dass Obst und Gemüse heute wertlos sind. Sie bleiben ein zentraler Bestandteil einer gesunden Ernährung.
Viele Experten gehen jedoch davon aus, dass eine optimale Versorgung mit allen Mikronährstoffen allein über die Ernährung in manchen Situationen schwieriger geworden sein kann.
Unsere persönliche Antwort auf die Frage: Ja oder nein?
Wenn uns jemand fragt:
„Braucht man Nahrungsergänzungsmittel?“
dann lautet unsere ehrliche Antwort:
Es kommt darauf an.
Eine gute Ernährung sollte immer die Basis sein. Ohne diese Grundlage können auch Supplements keine Wunder bewirken.
Gleichzeitig sehen wir heute viele Situationen, in denen eine gezielte Ergänzung sinnvoll sein kann – besonders bei erhöhtem Bedarf oder bestimmten gesundheitlichen Herausforderungen.
Für uns persönlich lautet die Antwort deshalb:
Ja, Nahrungsergänzungsmittel können in der heutigen Zeit sinnvoll sein – wenn sie bewusst und gezielt eingesetzt werden.
FAQ
Häufige Fragen zu Nahrungsergänzungsmitteln
Braucht man Nahrungsergänzungsmittel grundsätzlich?
Nicht unbedingt. Eine ausgewogene Ernährung kann viele Nährstoffe bereits gut abdecken. In bestimmten Situationen kann eine Ergänzung jedoch sinnvoll sein.
Wann können Supplements sinnvoll sein?
Zum Beispiel bei erhöhtem Bedarf, bestimmten Erkrankungen, eingeschränkter Ernährung oder wenn bestimmte Nährstoffe über Lebensmittel nur schwer in ausreichender Menge aufgenommen werden.
Können Nahrungsergänzungsmittel eine schlechte Ernährung ausgleichen?
Nein. Supplements können eine ausgewogene Ernährung unterstützen, sie aber nicht ersetzen.
Wie erkennt man gute Nahrungsergänzungsmittel?
Wichtige Kriterien sind transparente Deklaration, nachvollziehbare Rohstoffqualität und eine seriöse Herstellung.